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acvProfil8_2014 - Stärker und stabiler

E-Bike-Test

Fahrräder mit elektrischer Unterstüt- zung binnen eines Jahres erheblich ver- bessert haben. Den aktuellen Test ha- ben zumindest alle zehn geprüften E-Bikes der 2000-Euro-Klasse bestan- den, kein einziges erhielt die Note „mangelhaft“. Mehrere der untersuchten Modelle haben nun dickere und stabilere Lenker, alle waren mit gut abgestimm- ten hydraulischen Bremsen ausgestat- tet und keines überschritt bei der Prü- fung auf Funkstörung die Grenzwerte. EIN „MANGELHAFT“ WAR DIESMAL NICHT DABEI Deutliche Unterschiede bestehen aber dennoch, wie sich aus dem Spektrum der Benotung ersehen lässt. Drei der Räder haben die Note „gut“, vier ein „befriedigend“ und drei ein „ausrei- chend“ erhalten. Dementsprechend er- hielten drei E-Bikes eine explizite Emp- fehlung: das Flyer T5 Deluxe für 2490 Euro, das Pegasus Premio E8F für 2300 Euro und das Kreidler Vitality Eco6 für 2500 Euro. Ein Sonderlob für „das mit Abstand beste Fahrverhalten“ gab es für das Dover Impulse 8R HS von Raleigh (2300 Euro), das aller- dings bei der elektrischen Sicherheit nicht restlos überzeugte und daher bei der Gesamtwertung nur mit „befriedi- gend“ abschnitt. DREI MODELLE NEIGTEN ZUM AUFSCHAUKELN Doch auch im jüngsten Test offenbar- ten einige der Räder deutliche Schwä- chen, die jedoch kein unmittelbares Ri- siko für den Fahrer darstellen. So riss beim Agattu Impulse von Kalkhoff das Sattelrohr, und drei Modelle von Bata- vus, Diamant und Sinus kassierten Mi- nuspunkte für ihre Neigung zum Auf- schaukeln: Hier kann nach Ansicht der Tester schon das Überfahren eines Gul- lydeckels den Rahmen ins Flattern bringen, was bei Beladung mit Gepäck und bei hohen Geschwindigkeiten einen Sturz auslösen kann. Unrühmlich ende- te auch der Test für das E-Cito von Ste- vens: Im Rahmen der Rüttelprüfung brach bei zwei Rädern dieses Typs die Akkuhalterung, wobei die Akkus auf den Boden fielen und aufgrund der Er- schütterung unbrauchbar wurden. Kos- tenpunkt für einen Ersatz-Akku bei Ste- vens: 770 Euro! Dafür sind die teuren Energiespeicher der Pedelecs durch die Bank leistungs- stärker geworden, im Schnitt reichte der Saft bei den getesteten Modellen für 75 Kilometer. Doch mit jedem La- den sinkt deren Kapazität, nach 500 Zyklen halten sie in der Praxis nur noch halb so lange. Auch wechselnde und besonders niedrige Temperaturen redu- zieren die Reichweite. Daher empfiehlt sich das Lagern der Akkus bei Raum- temperatur. Eine verbreitete Schwäche älterer Akkus hat die Stiftung Waren- test diesmal jedoch nicht mehr festge- stellt: den Memory-Effekt. Das heißt: Teilladungen führen nicht mehr zu Ka- pazitätsverlusten. Im Test reichten schon 30 Minuten an der Steckdose, um die Reichweite wieder um 6 bis 14 Kilometer zu erhöhen. acv Profil 8/14 19 E-Bike-Übersicht im Internet Die Internet-Plattform www.ebike-base.de infor- miert über rund 100 Marken und 3500 Fahrradmodelle für Straße und Gelände mit Batterieantrieb. Die über- sichtlich gestaltete Website zeigt und beschreibt die Modelle detailliert und ver- weist auf Händler, mit de- nen auch gleich eine Probe- fahrt vereinbart werden kann. Unter der Rubrik De- tailsuche wird das Suchen nach einem Elektrofahrrad mit individuellen Kriterien und Ausstattungsmerkmalen wie etwa speziellen Motoren oder Schaltungen er- leichtert. E-Bike-Einsteiger erfahren in der Rubrik Beratung mehr über die akku- unterstützten Zweiräder. GUTER SERVICE 1Information für Anfänger und Fortgeschrittene: e-bike-base vermittelt einen guten Überblick über das Angebot 1Sonderlob: Das Raleigh Dover Impulse glänzte mit dem besten Fahrverhalten von allen 1Stabilitätstest auf dem Trommelprüfstand: Jedes Rad wurde mit 1,7 Millionen Stößen traktiert 1Rang drei: Beim Vitality von Kreidler bemängelten die Tester den unkomfortablen Sattel

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